Gestatten...? - Minna

 

Eigentlich heiße ich Jasmin, bin Mitte 30 und lebe im schönen Niedersachsen.

Meine Cousine fing irgendwann an, mich Minna zu nennen und was soll ich sagen?!?! - Bei Minna ist es geblieben.

 

Einen Fußabdruck hinterlassen wir alle. Durch unsere Lebensweise wird sichtbar, wie tief dieser Abdruck ist und auch, ob sich die Natur davon erholen kann. Oft sind es schon kleine Abweichungen vom Gewohnten, die zu großen Veränderungen führen können.

Ja, ich ernähre mich vegan - es gibt aber noch viele weitere Facetten, die mich zu dem machen, was und wer ich bin.

 

 

Um besser nachvollziehen zu können, wie ich so ticke und was mein Leben beeinflusst, möchte ich diese Seite nutzen, über mich zu erzählen.

Vegansein hat für mich nichts damit zu tun alle Andersdenker zu verurteilen. Mit meinen Ideen und Geschichten möchte ich neugierig machen und inspirieren.

 

 

 

Ich bin Mensch.

 

In erster Linie bin ich ein Mensch, mit allen menschlichen Zügen, die das Menschsein ausmachen. Auch wenn ich dazu neige ein eher verkopfter Typ zu sein und in der Erwartung an mich selbst ein Hauch Perfektionismus schwebt, im Grunde bin ich nicht mehr und nicht weniger als ein Mensch.

Ich finde am deutlichsten wird das Menschsein in all den Fehlern und Missgeschicken, die sich durch unseren Alltag schleichen.

Ich persönlich verarbeite solche Begebenheiten, indem ich darüber schreibe. Auch hier im Blog werden sich die ein oder anderen Kurzgeschichten aus meinem chaotisch-menschlichen Alltag finden.

 

 

Ich bin Erzieherin.

 

Zur Zeit arbeite ich in Vollzeit als Erzieherin in einer Kita. Jeden Tag freue ich mich aufs Neue über all die Abenteuer, die "meine Zwerge" in ihrer Entwicklung durchleben.

Ich wollte schon immer mit Menschen arbeiten, liebe was ich tue und es erfüllt mich vollends, Teil im Leben der Kinder zu sein.

Ich bin Herzamerikanerin.

 

Wie heißt es so schön : "Home is where the heart is".

Teil meines Herzens schlägt auf der anderen Seite des Atlantiks. Für knapp zweieinhalb Jahre waren die Vereinigten Staaten mein Zuhause. Ich habe dort gearbeitet und verschiedene Kurse am College besucht. Noch immer habe ich regelmäßig Kontakt zu meiner "anderen Familie" und meinen "anderen Freunden".

Phasenweise wird mein Herz ganz schwer, weil ich in Amerika eine zweite Heimat gefunden habe und mein amerikanisches Leben sehr vermisse. Insbesondere der November hat es gefühlstechnisch betrachtet echt in sich. Würde ich nicht jedes Jahr seit meiner Rückkehr ein Thanksgiving Dinner geben, ich glaube ich würde aus lauter Fernweh zerfließen.

 

Permanent zwei Sprachen im Kopf zu haben trägt einerseits manchmal zur Selbstverwirrung bei und andererseits auch mal zur allgemeinen Belustigung, dann nämlich wenn ich mitten im Satz ein englisches Wort raushaue oder mir ein deutsches nicht einfällt.

Einige Rezepte, die ich veröffentliche, sind Rezepte, die mich an amerikanische Speisen erinnern. Für mich sind diese Gerichte wahres "Comfort food" und Überlebensretter. Es ist aber nicht alles PB & J sondern Übersetzung und kreative Abwandlung dessen, was die amerikanische Küche ausmacht.

 

Ich bin Lektorin.

 

Wenn ich am Sonntag nicht als Gemeindemitglied auf der Kirchenbank sitze, kann es sein, dass ich auf der Kanzel stehe und die Predigt lese. Mein Glaube begleitet mich schon mein Leben lang und trägt wesentlich dazu bei, welche Entscheidungen ich im Leben treffe.

Offen Christ zu sein ist manchmal gar nicht so einfach. Hin und wieder braucht es Mut, Hoffnung und Vertrauen, etwas anzunehmen wie es ist und darin einen Weg zu finden.

Noch immer bin ich sehr dankbar darüber, dass ich das Angebot bekam, die Lektorenausbildung zu absolvieren.

Für mich ist diese Aufgabe eine Erfüllung und Herausforderung zugleich. Sie lehrt mich, Bibeltexte besser zu verstehen und regt an, mein Leben neu zu beleuchten.

Vielleicht trägt mein Glaube auch dazu bei, die Natur als Gottes Schöpfung zu betrachten, die ich bewahren möchte.