Bleib doch mal flexxibel

Auf der Trainingsfläche der Physiopraxis Kind befindet sich neben den Geräten von eGym auch ein Zirkel nicht elektronischer Geräte, die ich persönlich bisher aus keinem Studio kannte.
Es handelt sich hierbei um einen Gerätezirkel, dessen Übungen nach dem fle-xx Rückgrat Konzept ausgeführt werden und speziell auf die Steigerung der Flexibilität zielen.
In der Physiotherapiepraxis von Stefanie Kind werden regelmäßig Kurse angeboten, bei denen eine begrenzte Teilnehmerzahl über 8 Einzelstunden von einem Physiotherapeuten angeleitet und begleitet werden.
Viele Krankenkassen unterstützen solche Kurse, die AOK Niedersachsen in meinem Fall mit einem Präventionsgutschein sogar zu 100%.

Mitte November startete mein Kurs und ich war mächtig gespannt.
Die Kursstunde begann immer mit einem kleinen theoretischen Teil, bzw. den Körpermessungen zu Beginn und Ende des Kurses.
Die Messungen dienen vor allem der Verdeutlichung des erzielten Ergebnisses aber auch um eine eventuelle Bewegungs-Disharmonie beider Körperhälften zu erkennen und dieser entgegenwirken zu können.
Bei den Messungen wird ein kleines Gerät an die zu messende Körperstelle gehalten und mit der Bewegung mitgeführt. So konnte der Bewegungsradius bestimmt und skaliert werden.
Die Messung, das hört sich allerdings "schlimmer" an als es ist.
Ich bin ja eher skeptisch wenn es um messen, untersuchen o.Ä. geht.
Aber keine Panik, es dauert nicht lange (jedenfalls wenn man rechts und links voneinander unterscheiden kann...sorry für die von mir verursachte Verzögerung).
In einem Theorieteil wurde am Wirbelsäulenskelett deutlich, wie Haltungsschäden entstehen und wir ihnen vorbeugen können.
Ein anderes Mal war ein kleiner Parcours aufgebaut und wir lernten einige Tabata Übungen kennen.
Durch die optimale Verteilung von theoretischen Impulsen und der praktischen Tätigkeit nimmt das Training einen hohen und sinnvollen Stellenwert ein.

Vom ersten Training an war ich motiviert und erstaunt, denn die Übungen taten mir unglaublich gut. Es sah zunächst so einfach aus eine Dehnposition mit Hilfe des Gerätes für die Zeit von 30 Sekunden zu halten.
Um nicht selber auf die Zeit achten zu müssen, ändert sich für Trainings-bzw. Pausenzeit die Farbe eines Lichtschlauches von grün auf weiß.
Wie gesagt, es klingt recht einfach durchführbar, ich empfand aber jede einzelne Übung als anspruchsvoll und sie erforderten sowohl Konzentration als auch Kraft.

Bei zwei Übungen fing nach wenigen Sekunden des Haltens bereits mein Körper zu zittern an. Das fühlte sich komisch an, ist aber völlig normal.
Oft hielt ich die Dehnungen mit geschlossenen Augen, denn ich wollte den Fokus auf die Übung legen, ohne Ablenkung.
Das ist übrigens gar nicht so einfach. Bei einigen Übungen dachte ich, ich bin mitten in der Akrobatenausbildung.

Es war faszinierend, wie ich schon nach wenigen Trainingsstunden eine gesteigerte Flexibilität bemerkte.
Mit dieser Feststellung wuchs auch mein Ehrgeiz.
So nahm ich mir vor bis zur letzten Trainingsstunde die von mir nur als "Messerwerferposition" benannte Pose mit dem Fuß auf der obersten Stufe ausführen zu können.
Da habe ich ja Biss und gab wirklich ALLES!
Ich freue mich so unglaublich, dass ich nicht locker ließ und mein Ziel tatsächlich erreichte.
Zum Beweis wurde dann netterweise noch ein Erinnerungsfoto davon gemacht.

Die erste Messung fiel relativ gut aus, das Resultat der finalen Messung war jedoch erstaunlich. Meine Flexibilität hatte sich um 13% gesteigert.
Fast alle Einzelmessergebnisse befanden sich nun im grünen Bereich.

Das Training an den Geräten des fle-xx-Zirkels in Verbindung mit einem festen Kursprogramm und einem professionellen Ansprechpartner hinterlassen noch immer positive Erinnerungen.
Ich werde definitiv wiederkommen und den Kurs wiederholen.


 

In diesem Beitrag erwähne und verlinke ich die Physiopraxis Stefanie Kind und erwähne die AOK Niedersachsen sowie fle-xx. Dabei handelt es sich um Werbung durch Erwähnung.