Verjüngungskur in sechs Wochen

Meine persönliche Erfahrung zum Training an den Geräten von eGym in der Physiotherapiepraxis Kind in Hillerse.

 

Jahrelang war ich Mitglied eines Fitnessstudios. In der Anfangsphase war ich zunächst sehr aktiv, leider ebbte diese Motivation ab und schnell wurde ich zur Karteileiche.
Was meine Motivation so gebremst hat?
Mein langfristiges Ziel war und ist Gewichtsreduktion und Muskelaufbau.
Natürlich bauen sich Muskeln nicht von einer Woche zur nächsten auf und so hatte ich nach einigen Monaten noch immer keinen sichtbaren Erfolg, das langfristige Ziel so weit weg, ich konnte es nicht greifen.

Hätte mir das Einzelkämpfer Training wenigstens Spaß gemacht, wäre ich sicherlich länger am Ball geblieben und hätte vielleicht irgendwann einen Trainingserfolg gespürt.

 

Ganz anders hingegen ist das Training an den eGym Geräten aufgebaut, das ich in der Physiotherapiepraxis von Stefanie Kind ausgiebig testen durfte.
Psychologisch betrachtet berücksichtigt diese Trainingsmethode einige Techniken, um sowohl den Ehrgeiz als auch die Motivation zu steigern und zu erhalten.

Das erste Training zum Einstieg findet immer als Einstellungstermin nach Absprache statt und wird von einem Physiotherapeuten/einer Physiotherapeutin begleitet.

Hier erhielt ich ein Armband, das alle notwendigen Daten für das Training speichert und auch das Gerät genau auf mich einstellt.
Dazu halte ich das Armband vor einen Sensor am jeweiligen Gerät und schon sind meine Daten auf dem am Gerät befindlichen Monitor sichtbar und das Gerät stellt sich automatisch auf mich ein.

Nun ja, beim Einstellungstermin war ich voller Elan, denn selbst ohne Fitnessstudio war ich nicht untätig und fühlte mich fit.
Nach dem Herunterladen der eGym App auf mein Smartphone an diesem Abend blickte ich jedoch mit Entsetzen auf das anhand meiner Kraftmessung errechnete biologische Alter.
EGym hat mich mit 47 Jahren mehr als zehn Jahre älter gemacht, als ich in Wirklichkeit bin.
Das hat mich doch ziemlich gewurmt und sofort meinen Ehrgeiz geweckt.
Zweimal pro Woche ging ich zum Training, stellte bald fest, dass die App für alle Mitglieder des eGym Programms in der Physiopraxis ein Ranking erstellt und ich anhand meiner gesammelten Punktzahl bereits ein Paar Plätze nach oben rücken konnte.

Die Punkte sammelt der Trainierende, indem er während der Trainingsbewegung am Gerät, ein auf dem Monitor sichtbares Bällchen in einer Kurve hält.
Auf dem Pfad befinden sich weitere Bällchen, die vom Eigenen eingesammelt werden.
Ein wenig fühlt es sich an, als säße man vor einer Spielekonsole.
Das Training wird sehr kurzweilig, ist aber trotzdem intensiv.
Mir persönlich gefällt sehr gut, dass sich die Geräte selbst auf die Größe des Trainierenden einstellen. Auch das lästige Umstecken der Gewichte bleibt aus, zwei der Handlungen, in die ich mich an den regulären Geräten im Fitnessstudio immer lange eingewöhnen musste.

Nach jedem sechsten Training findet bei eGym eine sogenannte Kraftmessung statt.
Anhand des Ergebnisses dieser Kraftmessung wird ein neues Trainingsgewicht errechnet und so werden bereits nach dem sechsten Training erste Erfolge sichtbar, wenn die Kraft gemessen wird und demzufolge hier und da die Trainingsgewichte erhöht werden.
Die folgenden sechs Trainingseinheiten bis zur nächsten Kraftmessung sind sogenannte Negativbewegungen.
Ein für mich völlig neues Gefühl, wenn der Körper plötzlich die Kraft für die entgegengesetzte Bewegung aufbringen muss.
Statt das Gewicht wegzudrücken, versucht man dem Gewicht stand zu halten, so wird die aktive Bewegung dann genau entgegengesetzt durchgeführt.
So hatte ich zuvor noch nie trainiert und ehrlich gesagt hatte ich nach dem ersten Negativtraining auch einen ordentlichen Muskelkater.

Machte aber nichts, denn zu Hause schaute ich nochmals in die App um zu sehen, in welchen Bereichen ich mich verbessert hatte und da sah ich es, es leuchtete mich förmlich an, mein neu errechnetes biologisches Alter von 29 Jahren!

Da habe ich wohl einen Jungbrunnen gefunden und irgendwie klingt es schon fast nach Zauberei, wenn man sich in wenigen Wochen um 18 Jahre jünger trainiert.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Physiotherapiepraxis Stefanie Kind und enthält Werbung.