Zu Gast bei Bine von Bines Lieblingsplatz


Liebe Bine,

 

der folgende Gastbeitrag ist meine persönliche Premiere, mein allererster Gastbeitrag und dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

Ein Rezept sollte es sein, ein Kuchen oder ein Eis, etwas frisches, möglicherweise kühlendes für einen warmen Sommertag.

Hmmm...da musste ich erst einmal überlegen und dann kam mir eine Idee.

Wenn es mal wieder Zitronen regnet...mach doch mal einen eiskalten, frischen und himmlisch cremigen Lemon Cake.

Um dir zu zeigen, wie vielfältig die vegane Küche ist, habe ich hier einen fast roh-veganen Zitronenkuchen für dich und deine Leser.

Guten Appetit, meine Liebe!

 

Deine Minna von Veganfootprint

 

PS: Für alle die neugierig sind, wer ich bin...schaut doch gerne mal auf meiner Seite vorbei.

 


 

 

 

 

Roh-vegane Kuchen sind meist sehr gehaltvoll. Das ist ganz wichtig zu wissen, denn demzufolge reicht je nach Personenzahl eine eher kleine Springform aus.

Für 4 Portionen benutze ich also meinen kleinsten Ring mit 18 cm Durchmesser.

Da roh-vegane Kuchen nicht gebacken werden, sollte man vorab sicherstellen, dass genügend Platz im Gefrierfach ist.

Roh-vegane Kuchen haben es mir in letzter Zeit angetan. An diesem Rezept habe ich immer mal wieder etwas verändert, bis ich nun endlich zufrieden bin mit meinem Werk.

Bis auf den Instant Kaffee ist dieser Kuchen roh-vegan. Rohköstler könnten also einfach den Kaffee weglassen und losschlemmen. 

Der Instant Kaffee gibt dem Boden eine herbe Geschmacksnouance und bietet somit einen ausbalancierten Kontrast zur süß-sauren Creme.  

 

 

Ein fast roh-veganer Zitronenkuchen

Zutaten:

 

Für den Boden

  • 100g Walnüsse
  • 5 Datteln
  • nach Belieben Vanille oder Vanille Extrakt
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Instant Kaffee (ohne den Kaffee ist das Rezept roh-vegan!)

 

Für die Creme

  • 150g Cashewkerne (über Nacht in Wasser eingeweicht)
  • 5 EL Ahornsirup
  • Vanille oder Vanille Extrakt
  • eine Prise Salz
  • Saft einer Zitrone
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 2 EL Kokosöl (geschmolzen)
  • ca 100ml Wasser

Die Zutaten für den Boden werden in einem Zerkleinerer zu einer gut formbaren Masse verarbeitet.

Diese Masse wird als Boden in eine Springform gedrückt und ins Gefrierfach gestellt.

 

Da ich die Cashewcreme im Smoothie Maker zubereite, lasse ich die Cashewkerne bereits in einem der Smoothie Behältern einweichen.. Mit einem Pürierstab ist die Herstellung der Creme aber auch gut möglich.

 

Im ersten Schritt werden die Cashewkerne abgegossen und zurück in den Mixbehälter gegeben. Das Kokosöl schmilzt schon bei lauwarmen Temperaturen im Wasserbad. Rohköstler achten darauf, dass das Wasser nicht wärmer als 40 Grad ist. 

 

Alle Zutaten werden in den Mixbehälter gegeben, zum Schluss das flüssige Kokosöl. Nun entsteht durch das Pürieren eine köstliche Creme. Hierbei ist zu beachten, je länger püriert wird, desto feiner die Creme. Das ist aber Geschmackssache...

 

Die Creme wird nun auf den bereits kühlen Boden gegossen und alles über mehrere Stunden (oder über Nacht) ins Gefrierfach gestellt.

 

Beim Dekorieren sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wer keine Eistorte servieren möchte, muss darauf achten, diesen Lemon Cake rechtzeitig auftauen zu lassen, bestenfalls im Kühlschrank.

 

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!