Minnas maritimer Urlaubsstyle Wahnsinn

 

 

 

Warum man nie genug in seinen Koffer packen kann. 

Der maritime Stil und was ich daraus gelernt habe...


Minnas maritimer Urlaubsstyle Wahnsinn

Der diesjährige Maritim-Tick begann schon Wochen vor dem Urlaub.

"Es geht ans Meer...ans Meer..ans MEEEEEEEER!" spukte es permanent in meinem Kopf. 

So kam es dann also, dass bei jedem Einkauf etwas blau-weißes mit Ankerdruck oder kleinen Booten in meinen Korb hüpfte.

Ich konnte gar nichts dagegen tun...schließlich stiegen die Vorfreude-Endorphine mit jedem Teil in meinem Koffer nur weiter an und das schien starken Einfluss auf mein Einkaufsverhalten zu haben.

An dieser Stelle muss man bemerkenswerterweise festhalten: dass ich durch die extrem hohen Werte an Vorfreude Endorphinen nicht geplatzt bin, grenzt an ein medizinisches Wunder! 

Ich habe mich nach all den Anstrengungen der vergangenen Monate wahnsinnig auf die Auszeit am Meer gefreut.

Ich muss zugeben, beim letzten Koffer-Checkup kurz vor dem Urlaub, als mir bewusst wurde, dass ich wohl im Umkreis von 50 km alles maritim-wirkende aufgekauft haben musste, fing ich kurz an zu zweifeln.

Doch dann wirkte mein "Dorie-5-Sekunden-Gedächtnis" und ich blickte verliebt auf das blau-weiße-Klamottenmeer...

 

Jetzt stand nur noch eine Aufgabe an: Es musste alles in den Koffer passen...

Letztlich hatte ich einen Koffer, eine kleine Reisetasche, einen Korb, drei Baumwollbeutel und eine Handtasche dabei.

 

Ich überschlage mal eben:

  • 2 Frauen
  • 5 Nächte am Meer
  • 1 Kleinwagen

Meine liebe Reisebegleiterin hatte zwar weniger Gepäck als ich, trotzdem bin ich mir sicher, dass wir den Urlaub locker um einige weitere Wochen hätten ausdehnen können, ohne ein Klamottenproblem zu bekommen.

 

Nachdem also jeder Winkel des Kleinwagens für unser Reisegepäck ausgenutzt wurde, ging es endlich los..

Am Meer angekommen, schwamm ich als maritim gekleidetes Wesen jedoch völlig im Strom. 

Dunkelblau, weiß und rot (und natürlich die Kombination dieser drei) dominieren die Küste. 

Die Geschäfte führen Kleidung in diesen Farben und mit maritimen Details wie Anker und Muscheln. 

Ein kleines Paradies also für jene, die diesen Stil lieben. 

Auch ich habe die norddeutsche Wirtschaft ein wenig angekurbelt um meine Garderobe zu erweitern.

Ich muss da allerdings ein wenig auf mich aufpassen, ich gehe schnell "overboard" und schwupps sind die Taschen voll mit Dingen, die ich bereits beim Verlassen des Ladens nicht brauche.

 

Da erinnere ich mich zum Beispiel an dieses wunderschön tropisch bedruckte Tuch, das ich während des Hawaii-Urlaubs so dringend haben musste. Mittlerweile liegt es seit 10 Jahren im Schrank bei den Badesachen. 

Vielleicht trage ich es einmal zum Verkleiden im Kindergarten und naja...immerhin hat es Erinnerungswert.

 

An der Ostsee hatten es mir vor allem Anker angetan. Ohrringe, ein Armband und einige Karten mussten dringend gekauft werden. Bei diesen Accessoires ist es aber geblieben, denn eines ist mir ziemlich zu Anfang des Urlaubs bereits aufgegangen:

 

Wenn alle maritim gekleidet sind, ist es nichts besonderes mehr!

 

Anlass genug die Zeit zu nutzen mich eben genau nicht maritim zu stylen. 

Manchmal muss man die Logik einer Frau erstmal verstehen (und sich dennoch darüber amüsieren)

Ich kann jedenfalls sagen, dass ich jedes Teil meiner Koffer und Taschen auch mindestens einmal getragen habe. 

Klamottentechnisch betrachtet hat also alles gerade so gereicht und es war kein Teil zu wenig eingepackt.

 

Eure Minna